Nachrichten Bereich "Kultur"

    
17.06.2018 17:00 (Politik / Kultur)
Erfrischt zum Familientag 
(GN) SCHNEEBERG: Für viele Familien aus Nah und Fern gab es am Wochenende vom 9. und 10. Juni nur ein Ausflugsziel: den Filzteich bei Schneeberg. Hier war der 22. Sächsische Familientag vorbereitet, der unter dem Motto "Glück Auf -Familienglück auf sächsisch" stand. Zahlreiche Vereine und Initiativen stellten sich an diesen Tag mit tollen Mitmachaktionen vor. Und während noch zahlreiche Besucher auf das Festgelände strömten, waren bereits die ersten Programmpunkte gestartet. Auf der Bühne hatte der Posaunenchor der Schneeberger Kirchgemeinde St. Wolfgang Platz genommen.
Zur offiziellen Eröffnung des 22. Sächsischen Familien rief man etwas später an die große Bühne. Moderator René Kindermann begrüßte hier die sächsische Familienministerin Barbara Klepsch, den Bürgermeister der Bergstadt Schneeberg, Ingo Seifert, und den Geschäftsführer der Stadtwerke Schneeberg Gunar Friedrich.
Unter den mehr als 70 Informations- und Beratungsständen war auch die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung mit ihrer Aktion "Kinder stark machen" für ein suchtfreies Leben. Bei dieser Leiter-Aktion lernten die Kinder grundlegende Werte, wie Vertrauen, Gemeinschaft und wie man dazu am besten gemeinsam im Team agiert. Das sollte das Selbstbewusstsein stärken und die Anerkennung bei und von anderen Mitmenschen fördern.
Kleine Aktionen, spielerisch erklärt, hinterlassen oft große Wirkung. Darauf setzen auch die Johanniter aus Schneeberg. Sie zeigen den Kindern, warum es so wichtig ist, nach einen Unfall die viel diskutierte und oft vergessene Rettungsgasse zu bilden.
Einmal in Familie rudern! Das war möglich am Stand des Sächsischen Familienministeriums. Unter den genauen Blicken von Familienministerin Barbara Klepsch haben hier junge Familien am Ruderergometer
den Familien-Ruderführerschein abgelegt.
Weil das Filzteichgelände von den Stadtwerken Schneeberg betrieben wird, war, ganz klar, auch der Silberstromer zum sächsischen Familientag vertreten. Bei den Stadtwerken war das Energiefahrrad aufgebaut. Draufsetzen und im Selbstversuch eigene Energie erzeugen, das war hier die Aufgabe. Und wenn´s klappte, erklang das eigene Lieblingslied.
Der 22. Sächsische Familientag in Schneeberg war bei schönstem Wetter eine gelungene Veranstaltung. Glück gehabt! Nur ein paar Kilometer weiter waren die Wanderer des Sächsischen Wandertages ordentlich nass geworden. Aber am Filzteich hatten wahrlich nicht nur die Eltern mit Bühnenprogramm und Unterhaltung ihren Spaß.
Am meisten wurden aber, so sollte es auch sein, die Kinder gefordert. Denn sie standen im Mittelpunkt des Tages. Und wenn eine Aktion doch einmal zu anstrengend wurde, fand man Abkühlung im Wasser. Also war doch jemand nass geworden, aber eben auf angenehme Weise.
Eben ein echter Familientag. Der 22. übrigens. Und 2019 wird Wurzen der Gastgeber sein.
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17.06.2018 16:00 (Kultur)
Sonderausstellung mit Hieb- und Stichwaffen 
(SvS) AUE: In einer Sonderausstellung des Stadtmuseums Aue stehen seit Beginn der Woche kostbare Einzelstücke und Raritäten unter der bezeichnenden Überschrift "Säbelrasseln im Museum" im Fokus.
Wie es aus der Stadtverwaltung Aue heißt, sollte die Gelegenheit eines Museumsbesuches genutzt werden, da die zur Schau stehenden Exponate sonst nur im Depot schlummern und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Neben den Hieb- und Stichwaffen aus eigenem Bestand, wird die Ausstellung durch ausgewählte Stücke von Sammlern aus der Region ergänzt und abgerundet.
Das Stadtmuseum ist Dienstag bis Freitag 10:00 Uhr bis18:00 Uhr, samstags 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr und sonntags 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet.
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17.06.2018 14:00 (Kultur)
Vor 5 Jahren öffnete die Mitte 
(ttz) BÄRENSTEIN: Zur Öffnung des Grenzübergangs Bärenstein/Vejprty 2005 für Fahrzeuge lag das Projekt "Gemeinsame Mitte" noch tief in der Schublade. Mitte 2013 ist der Kontrollpunkt Geschichte und das Projekt Realität. Bärenstein und Weipert haben anstelle der Zollgebäude ein neues "grenzenloses" Zentrum. Nach zwei Jahren Bauzeit ist das internationale Ziel-3-Projekt "Gemeinsame Mitte Bärenstein-Weipert" vollendet. Das entlang der deutsch-tschechischen Grenze einmalige Vorhaben wurde von der EU mit 3,4 Millionen Euro gefördert. Am 15. und 16. Juni wurde das neue Zentrum feierlich eingeweiht.
Großen Anteil an dem Geschaffenen hatten Weiperts Bürgermeisterin Jitka Gavdunova und ihr Bärensteiner Amtskollege Bernd Schlegel. Beide bekamen für ihr grenzüberschreitendes Engagement – nicht nur bei diesem Projekt – 2012 den "Preis der Euroregion Erzgebirge" verliehen.
In den vier Jahren vor der Übergabe im Juni 2013 wurden Brachflächen entlang der Grenze beseitigt. Wo einst ein Schlagbaum Menschen trennte, steht nun eine Brücke und ein Pavillon für Ausstellungen, Vorlesungen und Konzerte. Die "Gemeinsame Mitte" soll natürlich auch Touristen "festhalten", die bis dato durchgefahren waren.
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17.06.2018 12:00 (Kultur)
Buch über Geyersdorfer Geschichte erscheint 
(SvS) GEYERSDORF: Bereits am Montag konnten sich interessierte Bürger auf eine spannende Buchvorstellung und -lesung freuen. Ab 19.00 Uhr stellte Autor Helmut Brückner (Bild) im ehemaligen Geyersdorfer Rathaus sein neues Buch vor. Darin befasst er sich intensiv mit der spannenden Ortsgeschichte von Geyersdorf und der Verleihung von Stadtrechten an die Gemeinde vor 550 Jahren. Brückner: "Es ist natürlich nicht der große Prosa-Bestseller, in dem man Geschichten erzählt, wo dann gleich laut gelacht wird. Aber, es gibt Episoden, es gibt Dinge, auch in der Geschichte mit dem Stadtrecht, die sind so, dass man hier und da durchaus auch mal schmunzeln kann."
Für die neue Publikation recherchierte er u. a. im Staatsarchiv in Dresden und anderen Archiven und sichtete alte Dokumente, Urkunden sowie geschichtlich bedeutsame Notizen. Das gefundene Material wurde durch ihn gescannt, transkribiert, geordnet, verglichen und in zeitliche Zusammenhänge gestellt. Aus all diesem Material entstand eine aufschlussreiche Publikation, die neben historischen Dokumenten spannendes Hintergrundmaterial enthält.
Die von Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht an Geyersdorf verliehenen städtischen Privilegien, so heißt es im Vorwort, umfassten verschiedene Rechte, die damals schon wichtig waren. Außerdem hatte der Ort ursprünglich die über das Mühlenamt ausgeübte hohe Gerichtsbarkeit.
Die Originalurkunde vom 4. Februar 1468 ging bei einem Stadtbrand in Freiberg in den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts verloren. Es existieren jedoch Kopien, die in dem Buch vorgestellt werden. Ein weiteres Kapitel befasst sich mit den Konflikten, die vor allem mit Annaberg im Blick auf die Geyersdorfer Privilegien ausgefochten wurden. Der letzte Abschnitt des Buches geht auf Fehler in der Geschichtsschreibung ein, von denen auch große Chronisten wie Jenisius, Arnold und Richter nicht verschont blieben. Es wird aber auch deutlich: Die Geyersdorfer waren ein streitbares Völkchen.
Diese ganze Akte ist u.a. kommentiert im Werk abgedruckt. Das Buch hat 142 Seiten, kostet 15 Euro und ist über den Geyersdorfer Ortsvorsteher Thomas Siegel sowie zum Festwochenende erhältlich. Vom Erlös will Autor Helmut Brückner eine größere Spende für einen Geyersdorfer Verein oder eine örtliche Einrichtung stiften.
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17.06.2018 07:00 (Kultur)
Vor 5 Jahren: Freie Blicke durch Hausschwamm 
(SvS) NEUSTÄDTEL: Juni 2013: Im Technischen Museum "Siebenschlehener Pochwerk" in Schneeberg-Neustädtel boten sich vor fünf Jahren einmalige Einblicke. Der Pochstuhl wurde im unteren Bereich freigelegt - normalerweise sind die Balken dort in den Boden eingelassen. Die Freilegung war notwendig geworden, nachdem ein Befall von Hausschwamm festgestellt wurde. Um eine längere Lebensdauer zu gewährleisten, fand für die im Bodenbereich stehenden Teile Eichenholz Verwendung. Da die Stempel bei Betrieb hohe Schwingungen erzeugen, ist die Anlage zur Dämpfung etwa 1,75 Meter tief in Lehmboden gesetzt. Im September 2013 wurde die komplexe Sanierung des Pochstuhls im Technischen Museum mit einem erfolgreichen Probelauf beendet.
Das Siebenschlehener Pochwerk war 1995 als eines der wenigen Museen in seiner Art eröffnet worden. 1752/53 erbaut, diente das Pochwerk der Aufbereitung der abgebauten Kobalterze. Diese Erze waren die Grundlage zur Herstellung des berühmten Kobaltblaus.
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16.06.2018 16:00 (Kultur)
Jugendliche machen Kunst 
(SvS) SCHWARZENBERG: Unter dem Motto "Trau Dich!" hat am Donnerstag das diesejährige Kinder- und Jugendkunstsymposium begonnen. Zum Themades Jahres "Unterwegs im Erzgebirge - gestern, heute und morgen" hatten sich knapp 70 Nachwuchskünstler aus der gesamten Region mit Skizzen im Schnitzen, Klöppeln, Filzen oder in der Bildenden Kunst beworben. Ihre Ideen setzen sie nun in große und kleine Kunstwerke um. Drei Tage lang, bis zum Samstag, wird geklöppelt, geschnitzt, gefilzt und gepinselt, was das Zeug hält. Ergebnisse werden am Samstagvormittag erwartet.
Zum Kinder- und Jugendkunstsymposium haben Kinder und Jugendliche des Erzgebirgskreises die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Zu wechselnden Themen können sie sich mit Skizzen im Schnitzen, Klöppeln, Pappmaschee, Filzen oder in der Bildenden Kunst bewerben. Verlierer gibt es nicht - alle sind Gewinner. Das dreitägige Symposium findet unter dem Dach des Kult(o)urbetriebes Erzgebirgskreis jedes Jahr unter großem Zuschauerinteresse im Schloss in Schwarzenberg statt.
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16.06.2018 12:00 (Kultur)
Viele Ständchen zum 90-jährigen 
(SvS) CARLSFELD: Das 90-jährige Bestehen der Feuerwehrkapelle Carlsfeld war am 10. Juni 2018 Anlass für 170 Musikantinnen und Musikanten des Kreisfeuerwehrverbandes Erzgebirge, in den westlichsten Ort des Erzgebirgskreises zu reisen, um ihren Musikkollegen ein entsprechendes Ständchen zu überbringen.
Die Vielfalt der Blasmusik war an diesem Nachmittag kaum zu überbieten: von Böhmisch bis Modern wurde alles im vollbesetzten Festzelt auf dem Sportplatz in Carlsfeld geboten.
Der Feuerwehrmusikzug Neukirchen-Adorf, das Musikkorps der Stadt Olbernhau, das Blasorchester der FF Schönfeld, die Witzschdorfer Blasmusikanten der FFw, die Schalmeienkapelle Steinbach, der Fanfarenzug der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz und natürlich die Gastgeber von der Feuerwehrkapelle Carlsfeld boten jeweils eine halbe Stunde Kostproben aus ihren aktuellen Programmen. MDR Radio Sachsen Moderatorin Heike Leschner moderierte den Nachmittag in bewährter Weise nun schon zum 4. Mal und freute sich über das familiäre Zusammenkommen der Feuerwehrmusiker im Erzgebirge.
Das große Finale bildete das Abschlusskonzert aller sieben Feuerwehrmusikzüge des Erzgebirges. Titel, welche von den Musikanten gemeinsam dem begeisterten Publikum präsentiert wurden waren u.a. der Marsch "In Harmonie vereint", der Michael Jackson Song "Heal the world" und natürlich die Hymne des Erzgebirges "Der Steigermarsch".
Voll zufrieden zeigte sich nach dem verklingen der letzten Töne Fachbereichsleiter und Kreisstabführer Udo Brückner, bei dem die Fäden der Organisation auch beim 5. Kreisfeuerwehrmusiktreffen zusammen liefen. Er hob dabei die hervorragenden Bedingungen hervor, welche die Musikzüge vorfanden.
Einen besonderen Dank sprach Brückner dem Kreisfeuerwehrverband Erzgebirge e.V. aus, welcher die finanziellen Mittel bereitstellt, um solch ein Treffen aller zwei Jahre zu ermöglichen. Kein anderer Landkreis in Sachsen investiert derart in seine Feuerwehrmusik. Diese Treffen und auch das Abschneiden bei Landeswettbewerben zeigten, so Brückner, dass die Feuerwehrmusik im Erzgebirge ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in den Städten und Gemeinden ist und die Unterstützung hier Früchte trägt. Wie in die Jugendfeuerwehren finden auch in die Musikzüge immer mehr Kinder und Jugendliche, um hier einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachzugehen und gemeinsam Freude zu haben und auch Freude zu verbreiten.
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16.06.2018 11:00 (Kultur)
Singen und Zugfahren 
(SvS) CHEMNITZ: Zum 11. gemeinsamen Singen und einer Runde mit der Parkeisenbahn laden Chöre des Musikbund Chemnitz und die Parkeisenbahn Chemnitz am Sonntag, dem 17.06. ein. Auftrittsort ist die Naturbühne am Bahnhof Küchwaldwiese der Parkeisenbahn. Zu erleben sind der Seniorenchor der Volkssolidarität Chemnitz, der Chemnitzer Liederkreis, die Drummed Boxes-Cajon-Trommelgruppe des Florian-Geyer-Ensembles Chemnitz, der Hutholz-Chor Chemnitz und der Schwarzbach-Chor Kleinolbersdorf/Altenhain.
Die Besucher des Liederparkes sind eingeladen zum gemeinsamen Mitsingen. Keine Sorge - die Liedtexte werden ausgeteilt. Nach ihrem Auftritt fahren die Chöre singend mit der Parkeisenbahn durch den Küchwald. Der Eintritt ist frei. Beginn ist 14.30 Uhr, Ende 17 Uhr. (Bildquelle: Homepage der Parkeisenbahn)
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weitere Info’s: Homepage der Parkeisenbahn Chemnitz
16.06.2018 10:00 (Kultur)
Tausende Wanderer am Auersberg 
(SvS) EIBENSTOCK: Ja, wem gehören sie denn nun, diese Wimpel oder Fahnen mit diesen vielen Bändern? Gar nicht so leicht, die eigene Standarte hier wiederzufinden. Ist ja auch klar, bei so vielen Wandergruppen aus Nah und Fern. Die waren extra ins Erzgebirge gekommen, denn hier sollte ja schließlich was los sein. Enttäuscht, nein, das wurden sie nicht. Zum 9. Sächsischen Wandertag war schließlich auch nicht nur Wandern angesagt. Eine ganze Region um deren kleine Hauptstadt Eibenstock hatte sich hübsch gemacht. Also, noch hübscher als bisher schon. Man hat schließlich was zu zeigen und zu bieten. Und außerdem ist das Erzgebirge nun mal ein Wandergebiet. Das meinte auch Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab und bezeichnete sogar das Wandern als eines der wichtigsten Standbeine für den erzgebirgischen Tourismus.
Ganz stolz kann der Bürgermeister aber sein, dass die Stadt und deren Ortsteile eines der bestausgeschilderten und gepflegten Wanderwegenetze in Sachsen hat. Gar aus berufenem Munde bekam er das zu hören, nämlich von den Fachleuten, die hier in Eibenstock gleich ihre Fachwerkstatt zum Thema abhielten.
Wandern scheint auch bei Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer ein kleines Steckenpferd zu sein. Schon zu Himmelfahrt war er im Erzgebirge unterwegs und jetzt, nur wenige Wochen später, auch wieder. Diesmal rund um Eibenstock. Sein Eindruck: "Auch wenn das Wetter schlecht war, das gehört zum Wandern dazu, man nimmt es eben, wie es ist. Die Organisation ist klasse. Und das ist das, was das Erzgebirge auch so auszeichnet, weswegen so viele Leute kommen: Dass hier alles gut ausgeschildert ist, dass es viele Angebote gibt. Und lassen Sie uns das erhalten! Ich glaube, damit haben wir noch lange nicht alles erreicht, was wir erreichen können, wenn hier immer noch mehr Gäste kommen und hier Urlaub machen und ihr Geld hier ausgeben."
Dafür gab´s Applaus. Und auch dafür, dass er vor allem das Engagement der Ehrenamtler so hervorgehoben hat. Keine Frage, ohne die hätte es diesen Sächsischen Wandertag, der übrigens vor neun Jahren in Zwönitz quasi geboren wurde, gar nicht geben können.
Ja und dann war noch eine Pflicht zu tun. Der Staffel-Stab, nicht verwandt oder verschwägert mit Eibenstocks Bürgermeister, aber doch ein Jahr lang in dessen Besitz, wanderte schon mal voraus Richtung Tharandter Wald nach Wilsdruff mit seinen Partnern Tharandt und Freital.
Bereits Samstagmorgen war am Auersberg die Maschinerie angelaufen. Wanderrouten auswählen, ein bisschen Beratung hier und Smalltalk da, Starterliste ausfüllen und dann hinaus in die Weite. Professionell geführt zu den besten Zielen.
Dann aber plötzlich: Au weia! Da standen - oder besser, da liefen sie plötzlich im Regen. Blitze zuckten. Der Donner grollte. Nach so vielen Tagen Sonnenschein - ausgerechnet zum Wandertag öffnete Petrus die Schleusen. Was aber dem gemeinen Wanderer nur ein müdes Lächeln abverlangt, denn der ist mit Schirm, Charme und Regencape sowieso immer auf alles vorbereitet.
Und weil die Feuerwehr schließlich auch der Helfer in der Not ist, kamen die Wandersleut Richtung Carlsfeld in dem Festzelt unter, wo eigentlich das Kreisfeuerwehrmusiktreffen gleich mit stattfand. Als Zugabe sozusagen, genauso wie das Köhlerfest in Sosa. Alles in allem aber gute Noten für Eibenstock.
Das freut uns Erzgebirger und sicher auch das gesamte Orga-Team, das nicht nur an diesem Wochenende vom 9. Sächsischen Wandertag, vom 8. bis 10. Juni Schwerstarbeit geleistet hat. Größtenteils ehrenamtlich. Danke.
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16.06.2018 09:00 (Kultur)
EAB fährt im Juni 
(SvS) SCHWARZENBERG: Im zehnten Jahr der Erzgebirgischen Aussichtsbahn steht auch im Juni ein Fahrt-Wochenende an. Wer gigantische Technik hautnah erleben möchte, sollte sich den 23. oder 24. Juni vormerken. Neben den einzigartigen Dampfrösser auf der Schiene, darf an diesem Wochenende die imposante Technik im Pumpspeicherkraftwerk Markersbach ganz exklusiv von den EAB-Fahrgästen bewundert werden. Sowohl Samstag als auch Sonntag finden geführte Touren im Pumpspeicherkraftwerk Markersbach mit Bustransfer ab / an Bahnhof Markersbach statt. Eine Voranmeldung ist hierfür notwendig.
Sowohl Fahrkarten als auch Gutscheine erhalten Interessierte in den Vorverkaufsstellen entlang der Strecke sowie im Internet unter www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de.
Im Juli legt die Erzgebirgische Aussichtsbahn eine Pause ein. Am 18. und 19. August bringen die Triebwagen ihre Fahrgäste dann zum 25. Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfest.
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